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Scheiblhofer Enkel,Traubesaft, Andau
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Scheiblhofer Enkel,rebe, Andau
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Scheiblhofer Enkel, Andau
Ilse Pöllmann in der Puszta

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Scheiblhofer Enkel, Hauswein
Hauswein vom Scheiblhofer Enkel

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Die Kinderbibel von Rosemarie Scheiblhofer

Scheiblhofer Rosemari, Andau
Klassentreffen Andau/Frauenkirchen mit Rosemarie Scheiblhofer

Tschardaken, Pferde
Das ist eine Tschardake (Speicher für den Kukuruz/Mais)


Ernte vor 100 Jahren

brief, martin Scheiblhofer, Matthias Scheiblhofer
Der letzte angekommene Brief von Matthias Scheiblhofer mit Martin Scheiblhofer

Mole West, Neusiedler See
Urlaub in Pannonien

Eislaufen, Neusiedler See
Winterurlaub in Pannonien/Neusiedlersee

Scheiblhofer Enkel Rebe
Die original Scheiblhofer Enkel Rebe

Anna Scheiblhofer
Feldpost aus dem Jahre 1943 vom Großvater Matthias

Wein

Der g´miatliche Hauswein des „Scheiblhofer-Enkels“

Aus der Zeit der Ungarisch-Österreichischen Monarchie kam unsere Grossmutter Anna mütterlicherseits und in der pannonischen Tiefebene liegt sie, die Heimat unserer Mutter Rosemarie. Einem Grenzland in dem seit Jahrhunderten unterschiedlichste Volksgruppen und eine bunte Mischung verschiedenster Nationaltäten zusammenleben. Denn nicht einmal hundert Jahre ist es her, seit die im Nationalpark/Neusiedlersee-Seewinkel liegende Marktgemeinde (Ungarisch/Mosontarcsa – Deutsch/Andau), Kinderstube unserer Mutter Rosemarie, Österreich zugesprochen.

Es versteht sich von selbst, dass unsere Großmutter Anna, Grossgrundbesitzerin und Alleinerbin, (verehlichte Scheiblhofer) uns ihre Geheimnisse des Gemüse- und Weinanbaus als auch die der pannonischen Küche überlieferte. Leider verstarb unsere überaus geliebte Großmutter Anna aus der Puszta viel zu früh. Sie konnte ihren Seelenschmerz, dass ihr Ehemann Matthias nicht mehr Heim kam aus dem zweiten Weltkrieg, nicht verwinden. Er war ihre wahre und großen Liebe. Man sprach noch viele Jahre nach dem Tod von Grossmutter Anna von Anna und Matthias dem "Traum-Liebes-Paar" im Seewinkel. Einer unvergleichlichen Liebe!

Überaus glückliche Kindertage haben wir im Pannonischen bei Großmutter Anna verbracht. Am lustigsten fanden wir neben den grossen Weinlesefesten am eigenen Hof, das Trauben stampfen mit den Füssen in einem riesigen Holzfass. In Pannonien sind wir "Pöllmann-Kinder" ebenso wie im Salzburgerischen stark verwurzelt. Wenngleich wir "Pöllmann-Kinder" in der Gross-Stadt geboren und unter anderem auch hier zu einem grossen Anteil aufgewachsen.

Scheiblhofer Matthias, Andau
Denkmal Grossvater Matthias Scheiblhofer in Andau

Scheiblhofer Matthias,
Matthias Scheiblhofer, Bruder von Johann Scheiblhofer/Andau "(Auch Hans-Onkel gesprochen)

Scheiblhofer Matthias, Anna,Andau
Anna Scheiblhofer geb. Sattler und Matthias Scheiblhofer in Andau

Frauenkirchen, Kloster
Lieblingskirche von Rosemarie Pöllmann, geb. Scheiblhofer in Frauenkirchen

Badesee Andau, Scheiblhofer
Scheiblhofer Enkel im Badesee Andau und Haus in Andau

Hall of Legends, Scheiblhofer, Andau
Die Hall of Legends von Scheiblhofer in Andau

Brücke, Andau
Die Brücke von Andau - Ein weltberühmtes Buch

Die Brücke von Andau

Geschrieben von James A. Michener

Kurz notiert über den Autor:
James A. Michener geboren 1907 in New York City; gestorben in 16. Oktober 1997 in Austin, Texas. Er verbrachte fast seine ganze Kindheit im Haus einer Wohltäterin, seiner Pflegemutter Mabel Michener, die in Doylestown/Pennsylvania/USA ein Heim für Findelkinder unterhielt. Während des zweiten Weltkrieges diente Michener als Freiwilliger bei der US-Marine. Michener spendete über 100 Millionen Dollar an karitative Einrichtungen, Universitäten, Museen und Büchereien.

Wir danken James A. Michener für sein Buch, dessen Inhalt mehr aussagt als tausend Worte und das aufgrund seines berührenden Inhaltes zu einem der erfolgreichsten seiner Werke weltweit wurde. Die Brücke von Andau ist auch erhältlich in englischer Sprache: The Bridge at Andau!

Buchthematik: Flüchtlingswelle
Damals bei der Flüchtlingswelle 1956 bewegte dieses Thema die Welt ebenso wie heute bei der Flüchtlingswelle 2015!

Auszüge aus Michener´s Buch:
"Nie verschloss Österreich den Flüchtlingen seine Grenze. Im Gegenteil: es empfing sie mit Herzlichkeit, die andere überraschte, da es für Österreich Gründe genug gegeben hätte, aus Vorsicht und Staatsräson die dem Kommunisumus entfliehenden Ungarn abzuweisen. Wenn Österreich ohne zu zögern den ungarischen Freihheitskämpfern Asyl bot, so ist das eine äusserst noble Geste. Die Bereitschaft Amerikas ist ein Akt der Mildtätigkeit, für Österreich hätte sie Selbstmord sein können. Österreich nahm 200.000 Flüchtlinge auf, sorgte für Kleidung, Essen und Quatier - eine Leistung, die etwa dem entsprechend würde müsste die Vereinigten Staaten fünf Millionen unerwartete Gäste beherbergen. Gewiss, wir sind ein reiches Land (USA), fünf Millionen Fremde würde jedoch eine schwere Kraftprobe für Amerika bedeuten. Österreich hingegen ist nicht reich, wurde aber dennoch mit 200.000 fertig.

Der Anprall der Flüchtlingsflut wurde am stärksten im Burgenland verspürt. Die Bauern an der Ostgrenze des Landes sind nicht mit Glücksgütern gesegnet, ihre Dörfer bestehen nur aus wenigen niedrigen Häusern. Dennoch öffnete jeder Burgenländer Herz und Heimstatt den Hilfesuchenden. Einmal, es war schon spät nachts, geriet ich zufällig in das kleine Dorf Andau und Pamhagen, dessen Einwohner seit Wochen Übermenschliches leisteten, um die Flut der Ankömmlinge weiterzuleiten. Im Burgenland gab es damals Dörfer, in denen mehr Flüchtlinge lebten als Einwohner, Schulgebäude, in denen ungarische Kinder buchstäblich aufeinandergeschlichtet schliefen, Bauernhäuser wo in jedem Raum 20 Personen hausten. Überall in der Welt haben schon manche Gemeinschaften, ob Dorf, Stadt oder Land, in Zeiten der Not wahre, edle Grossherzigkeit bewiesen; allerdings habe ich noch nie eine Opferbereitschaft erlebt, die jene der Bürgerländer übertroffen hätte.

Einmal, an einem Tag ( wo die Scharfschützen fort waren), kamen Tausende singender Menschen in fröhlichem Zug den sonnigen Pfad (Einserkanal) entlang. Hier, in diesem entlegenen Winkel ( Pannonische Seewinkel/Burgenland/Austria) habe ich die erstaunlichsten Dinge meines Lebens erfahren. Ich sah schon viele Flüchtlingsströme an mir vorbeiziehen, bemitleidenswerte Inder, die sich aus Pakistan schleppten, halbtote KoreanerInnen, die von den Kommunisten besetzten Nordkorea entflohen, und Eingeborene der Südseeinsel auf ihrer Flucht vor den Japanern - aber noch nie sah ich etwas Ähnliches wie dem Auszug aus Ungarn. Die Brücke von Andau: Sie ist eine unbedeutende Brücke nur, weder breit genug für ein Auto noch fest genug für ein Motorrad; nur stark genug muss sie sein, um an die Liebe zu gemahnen, mit der die Österreicher so vielen Menschen über die wackeligen Planken hinüber in die Freiheit geholfen haben; nur gross genug muss sie sein, um die Seele eines freien Volkes hinüberzugleiten.

Ein ganzes Buch wäre zu schreiben, um Österreichs Beitrag für die Sache der Freiheit im einzelnen zu würdigen. Ich will es bei einem Satz bewenden lassen:

"Müsste ich je flüchten, so hoffe ich, dass es nach Österreich sein kann!"